Berufliche Biographie

Mein Name ist Sabina Schulte

Als Diplom Sozialpädagogin, Counselor grad., Mitglied im Berufsverband für Beratung, Pädagogik und Psychotherapie (BVPPT) erschließt sich mein beruflicher Hintergrund und Werdegang wie folgt:

Berufliche Aus - und Weiterbildungen:

Studium Diplom Sozialpädagogik - Fachhochschule Düsseldorf
Pädagogisch-therapeutische Beraterin - Institut für Humanistische Psychologie,
Counselor grad. (BVPPT) Eschweiler
Fachrichtung Gestalttherapie,
Fachrichtung Orientierungsanalyse,
Einzel - und Paarberatung
Ehe - und Partnerschaftsberatung - Institut für Familientherapie, Weinheim
Klientzentrierte Beraterin - Deutscher Berufsverband Sozialarbeit/
Sozialpädagogik, Heilpädagogik, Bochum

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Tätigkeitsfelder seit 1984:

Gesundheitswesen - Sozialstation,
- Frühförderzentrum
Brennpunktarbeit - Zigeunersiedlung,
- Aussiedlerbetreuung
Öffentliche Erziehungshilfe - Arbeit mit verhaltensauffälligen Kindern,
- Arbeit mit geistig behinderten Kindern,
- Erziehungsleitung eines Kinderheimes
- Heimleitung eines Kinderheimes
Beratungswesen - Beratungspraxis für Biographisches
Lernen
Bildungswesen - Bildungsreferentin
- PEKiP-Leiterin
Aus - und Weiterbildung - Lehrtrainerin am Institut für Humanistische
Psychologie

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Aktuell beruflicher Aufgabenbereich:

- Lebensberatung - Biographie Lehrcounseling
- Ehe - und Partnerschaftsberatung - CounselingFeldSupervision
- Frühberatung - Lehr - Trainerin, Fachrichtung Gestalttherapie
- Erziehungsberatung
- Teamberatung
- Supervision, Coaching
- Bildungsreferentin



Persönliche Beweggründe


"Man sieht nur mit dem Herzen gut,
das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."

                           Antoine de Saint-Exupery


Ich war 16 Jahre alt, als ich in der Pause zwischen zwei Unterrichtsstunden, dass Ende eines Theaterstückes las, weil ich es versäumt hatte, diese Aufgabe wie vom Lehrer gefordert, für die nächste Stunde zu erledigen. Immer und immer wieder las ich ungläubig, was da an Buchstaben vor mir von Thornton Wilder auf dem Papier des kleinen Büchleins „Unsere kleine Stadt“ geschrieben stand. Was ich nicht wusste, war, dass diese wenigen Zeilen mein Leben entscheidend beeinflussen sollten.
In dem Theaterstück geht es um einen Menschen, der nach seinem Tod noch einmal die Gelegenheit bekommt, einen einzigen Tag aus seinem Leben aussuchen zu dürfen, um herauszufinden, ob es an diesem Tag einen Moment gibt, an dem er einem anderen Menschen begegnet ist. Die Frau wählt ihren 10. Geburtstag und erlebt genau diesen einen Tag, als kleines Mädchen, dass sich selbst, mit einem unsichtbaren, bereits das Leben gelebtem Bewusstsein, begleitet. Dabei gerät das kleine Mädchen ohne es zu merken, immer wieder an die gleiche Grenze. Es spricht mit Menschen, ohne innerlich berührt zu sein oder diese zu berühren oder selbst berührt zu werden. Seine Kontakte sind nicht wirkliche Kontakte, sondern bleiben leer und unerfüllt. Es wird nicht gesehen und es lernt nicht zu sehen. Sein alter Geist ist verzweifelt und erkennt, dass all diese gelebten Momente vorbei gehen, ohne wirklich gelebt worden zu sein.
Als nach dem Pausenklingeln die nächste Unterrichtsstunde begann, gelang es mir nicht mehr ihren Inhalten zu folgen, meine Gedanken waren gefangen in Thornton Wilders Zeilen. Mein eigenes Bewusstsein löste sich nie wieder ganz von jener kleinen Geschichte. Ohne ihr weitere Aufmerksamkeit zu schenken, ist sie da und durchdringt seither mein Leben.

Auf der Suche nach Wahrheit im Kontakt mit Menschen, begegne ich zunächst mir selbst und entdecke täglich neu, dass es nur eine Wahrheit gibt, nämlich die Wahrheit, dass ich meine Realität selber schaffe, dass Menschen in ihrer jeweils eigenen Realität leben. Oft ist es die Anerkennung dieser eigenen Wahrheit, die Anerkennung des eigenen Gefühls im Augenblick und sei es auch noch so schmerzhaft, das Authentizität bewirkt. Die Übereinstimmung mit dem eigenen Fühlen und Handeln und nicht mit dem was ich fühlen, denken und wie ich handeln sollte, ermöglicht echten Kontakt mit meinem Gegenüber. Anstatt in Anpassung, Abspaltung von Gefühlen, Flucht oder Dominanz zu verfallen, wird die Beziehung lebendig. Folglich entstehen Begegnungen, wenn Menschen den Mut haben, sich mit ihrer Sicht von der Welt zu zeigen und den Mut haben, diese Wahrheit in sich selbst zu ent - decken und im anderen anzuerkennen.

Dieses Geschenk des aufmerksamen Anerkennens, Ihr Ringen um die Ent - wicklung Ihrer eigenen Wahrheit, Ihre Neugier auf Ihr Leben, ermöglicht Begegnungen, die Grenzen überschreiten und Lebendigkeit wachsen lassen und sind für mich eine Herausforderung, der ich mit Herzblut begegne.

Herzlich Willkommen!